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Das Leben danach.

Es ist bereits die sechste Woche, Ostern ist so gut wie vorbei. Das eingeschränkte Leben fordert  viel Geduld. Ich für meinen Teil habe mich damit arrangiert -  ja ich genieße die Zeit regelrecht. Im Garten arbeiten, jeden Tag kochen, meinen Sport nachgehen, im Wald Spazierengehen. Mein Mann und ich streiten nicht, uns tut es richtig gut auf dem Sofa zu sitzen. Wir nehmen es mit Humor. 

 

Ich konnte mir nie vorstellen wie es mal sein wird wenn ich in Rente gehe, jetzt schon. Ich vermisse schon meine Kunden und meine Arbeit, aber ich kann mir auch vorstellen von Allem etwas weniger und mehr Zeit für mich zu haben. Ja ich frage mich sogar wie wird es wenn es wieder anläuft. Von Null auf Hundert? Ich werde besser mit kleinen Schritten in die Normalität zurück wollen. Ob es mir gelingt - ich weiß es nicht? 

 

Es wird nicht mehr wie es war, das kommunizieren Politiker, Wissenschaftler und ich ahne es. Was wird kommen, was wird bleiben? Die Karten werden neu gemischt, wobei die eine oder andere Karte nicht mehr dabei sein wird. Aber vielleicht sehen wir neue Möglichkeiten und Chancen. Sicher ist manche werden es hart haben und sich neu orientieren müssen während andere sogar Existenz Ängste haben. Was war, war ein Leben auf hohem Niveau und jetzt steht uns eine Rezession bevor in allen Dingen. Aber wir können unsere Leben auch neue schreiben mit anderen Werten eben auch mit anderen Möglichkeiten und Chancen. Weniger Globalisierung mehr Regional, weniger Hype mehr Besinnlichkeit. Weniger Party mehr Beschaulichkeit und Ruhe. 

 

 

Ich bin mir nicht sicher ob ich es schaffe etwas mehr Zeit für mich zu bewahren, aber ich weiß ich hab es in meiner Hand und das leere Blatt beschreibe ich selbst.